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Kultbike: Suzuki GT 750

Suzukis wassergekühlter 750-cm3-Dreizylinder-Zweitaktmotor wurde 1971 als Antwort auf die damaligen Superbikes, wie Honda CB750 und Triumph Bonneville, auf den Markt gebracht. Die GT750 war eher ein Sporttourer (das GT steht für Grand Tourismo) und war im Grunde eine T500 mit einem zusätzlichen Zylinder und angebauter Flüssigkeitskühlung.

Die Suzuki GT750 war das erste japanische Serienmotorrad mit einem flüssigkeitsgekühlten Motor. Es war zu seiner Zeit eine einzigartige Motorkonstruktion und gilt heute als eines der Classic-Bikes, die von den Besitzern geliebt wurden. In Deutschland bekam sie bald den Spitznamen “Wasserbüffel”. In Großbritannien übrigens als “Kettle” und “Waterbottle” in Australien.

Obwohl die GT750 ruhig und komfortabel war, war sie auch groß und schwer. Dieses große Motorrad wog knapp 250kg, war rund 14 kg schwerer als eine Kawasaki Z1. Die Gt 750 verfügte über ein Fünfganggetriebe und einen drei-in-vier Auspuff.

Die GT750 wurde in vielen Ländern auf der ganzen Welt angeboten und die Länderversionen waren nahezu Identisch – zumindest optisch. Denn die Geräusch- und Abgasvorschriften waren der Grund, warum es einige Unterschiede in der Motorleistung gibt.

Das erste Modell, die GT750J, hatte eine 200-mm-Trommelbremse vorne. Am Heck war eine 180mm Trommelbremse. Das Motorrad wurde serienmäßig mit Gabelfaltbälgen, lackierten Kühler-Seitenabdeckungen und Seitenabdeckungen mit der Aufschrift „Water Cooled GT750“ geliefert. Die Leistung betrug 67 PS bei 6.500 U / min. Es war keineswegs ein Super-Bike-Killer – viele Tester waren von diesem riesigen, schwerfälligen „Tourer“ nicht begeistert und auch von seiner Leistung nicht beeindruckt. Schnell war sie also nicht – aber die Bremsen wurden auch wegen ihrer Schwammigkeit kritisiert. Der 

Die Pre-Launch-Modelle, die 1971 auf Automobilausstellungen weltweit vorgestellt wurden, unterschieden sich geringfügig von den tatsächlichen Serienmodellen (siehe die folgenden Abbildungen). Der offensichtlichste Unterschied bestand in den verschiedenen Grafiken auf dem Tank.

1973 gab es für die GT750K eine Menge an Chrom. Die zuvor lackierten Kühler-Seitenverkleidungen waren verchromt, ebenso der Kettenschutz der letzten K-Modelle. Zwei 295-mm-Bremsscheiben ersetzten die vordere Trommelbremse. Diese funktionierten, wie in den siebziger Jahren üblich, im Trockenen gut.

Im Modelljahr 74 wurde die GT750 erneut überarbeitet (Modelcode L) Sie hatte schmalere Seitendeckel, auf denen gerade “GT750” stand. Die Vergaser wurden gegen 40 mm Mikuni ersetzt, ebenso der Luftfilter der jetzt aus Polyurethan anstelle von Papier war. Die Gabeln verloren ihre Faltbälge.

Die Airbox hatte verchromte Seiten. Der Kühler erhielt einen Kunststoffgrill und der Lüfter wurde zum Sonderzubehör. Die Instrumente erhielten eine Ganganzeige. Der Motor wurde leicht getunt und leistet nun 70 PS. Zum Ende der 1970er Jahre stellte auch Suzuki auf die bauaufwändigere Viertakttechnik um und lancierte als Nachfolger die GS- und GSX-Baureihen.

Heute gehören gepflegte GT 750er „Wasserbüffel“ zu den sehr begehrten Oldtimer-Motorrädern.