Start Kultbikes Kultbike: Kawasaki Z 750 LTD

Kultbike: Kawasaki Z 750 LTD

Schwermetall der Kawasaki Heavy Industries!

Die Z 750 von Kawasaki war damals schon recht gut auf dem Markt plat- ziert. Aber an dem damals aufkommenden Trend „Custom-, Special oder L-Varianten anzubieten konnte oder wollte Kawasaki nicht vorbei gehen. Was auch gut war – denn sie gaben uns die die KZ750 LTD. Ein Bike das nicht dafür gedacht war Streckenrekorde aufzustellen – die Show war das wichtige. Aber es war eben eine KZ750 – die schnellste und härteste 750 dieser Zeit. Trotz der Änderung des Hinterreifens auf 16 Zoll, Änderungen an den Feder- und Dämpfungsraten blieb der LTD ein überdurchschnittliches Handling.
Die LTD war einer der bestbewerteten Softchopper der 750-Klasse, auch mit der weichen Federung und dem fetten Hinterreifen. Die anderen Modelle mit weichen Aufhängungen, die Customs und L-Modelle und ähnlich, leiden mehr unter dem Verlust der Kurvenfreiheit. Der Standard KZ750 hatte die höchsten Kurvenfreiräume in der Klasse und die LTD behält einen überdurchschnittlichen Wert.


Andere Teile der LTD-Version waren nicht für alle Fahrer geeignet. So hatte der zweiteilige Sitz eine nicht so gute Polsterung wie die Standardversion. Für viele war er einfach unbequem und bei gemütlichem Sitzen gab’s hier und da auch schon mal Rückenschmerzen. Der Sozius Teil war nicht so unbequem, da er relativ flach war und viel Platz bot.
Die LTD war mit Vierzylinder sowie auch mit einem Parallel-Twin erhältlich. Der Vierzylinder war aus der normalen Z-Baureihe mit 74 PS, der Parallel-Twin aus der Z 750 B die von 1976 bis 1979 gebaut wurde. Der Parallel-Twin leistete zwar „nur“ 50 PS hatte dafür aber mächtig Bums aus dem Drehzahlkeller. Die Twin-Modelle von 1983 bis 1984 hatten statt Kettenantrieb einen wartungsarmen Beltdrive.
Rückblickend betrachtet war die Vierzylinder-Version erfolgreicher als die Twin. Waren doch damals die meisten Kawasaki-Käufer auf Speed und Power aus.