Start Gebrauchtberatung Gebrauchtberatung: Vier Naked-Bikes für unter 4.000€

Gebrauchtberatung: Vier Naked-Bikes für unter 4.000€

Let’s get Naked!

Nacktheit ist noch immer populär. Die einen kämpfen nackt in TV-Sendungen um Ruhm und Ehre oder suchen die Liebe des Lebens – die anderen fahren lieber Naked Bikes. Für letztere haben wir mal 4 Nackedeis unter 4.000€ rausgesucht…

Naked Bikes sind eine der aktivsten und wettbewerbsfähigsten Motorradklassen überhaupt. Mit Maschinen, die vom preiswerten und vielseitigen Suzuki SV650 V-twin bis hin zu echten sportlichen Exoten wie Triumphs Street Triple reichen, gibt es eine riesige Auswahl. Das Internet ist voll mit Naked-Bikes, die zu einem günstigen Preis angeboten werden. Schaut euch die 4 an, die wir ausgegraben haben.

Suzuki SV650 – ab ca. 1.500€

Es ist schwer etwas schlechtes über die SV650 zu sagen. Es gibt sehr viele Gebrauchte, daher sind die Preise sehr niedrig – 2002er Modelle sind etwas ab 1.500€ erhältlich – ältere sogar noch günstiger. Die SV 650 ist attraktiv und sportlich und lässt sich auch heute noch anpassen, dank einer Vielzahl verfügbarer Teile wie . Der drehmomentstarke 645-cm3-V-Twin-Motor ist auch heute noch ein top Triebwerk – der V2-Motor war dem der TL konzeptionell ähnlich, verfügte jedoch über weniger Hubraum und galt als deutlich ausgereifter. Er kommt bis heute mit geringfügigen Veränderungen in anderen Maschinen zum Einsatz, wie etwa der DL 650 V-Strom, der Gladius oder in Fremdfabrikaten wie der Cagiva Raptor 650. Die erste Modellversion sah der etwas weniger erfolgreichen TL1000 sehr ähnlich.

Foto: Wilmukasp

Yamaha FZ1 – ab ca. 3.200€

Die 2006er FZ1 ist der Nachfolger der FZS 1000. Wichtigste Neuerungen gegenüber der Vorgängerin sind eine Saugrohreinspritzung statt Vergaser, eine 43-mm-Upside-Down-Gabel sowie ein Alu-Druckgussrahmen, der den Motor als tragendes Element integriert.

Auch die FZ1 wird -wie die FZ6- mit Verkleidung (als FZ1 Fazer) und ohne Verkleidung (als FZ1-N) angeboten. Als Basis für den Motor dient wiederum das auf mehr Tourentauglichkeit optimierte Aggregat der 2005er Yamaha YZF-R1. Ab Modelljahr 2007 gibt es die FZ1 in neuen Farben und die FZ1-S Fazer mit ABS. Der Jahrgang 2008 wartet wiederum mit neuen Farben auf (u. a. Weiß für die FZ1-N). Eine weitere wichtige Änderung ist eine veränderte Zündsteuerung, um die vielfach kritisierten Lastwechselreaktionen zu eliminieren. Ansonsten gilt auch die FZ1 als zuverlässiges Motorrad.

Foto: Fratil

Ducati Monster 620 – ab ca. 2.000€

Die legendäre Monster von Ducati, erstmals 1993 auf den Markt gekommen, gilt als eines der ersten serienmäßig gefertigten Naked Bikes. Seit der Auslieferung der ersten Monsters ist das Bike mit verschiedenen Motorisierungen und in verschiedenen Ausstattungsvarianten erhältlich. Von ebenso vielen geliebt wie gehasst ist der freigelegte Gitterrohrrahmen. Sie wurde mit einem 120/60-zr17-Vorderreifen und einem 160/60-zr17-Hinterreifen ausgeliefert. Das Bremsen erfolgte über eine Doppelscheibe vorne und eine Einzelscheibe hinten. Die Monster 620 war mit einem 14 Liter Kraftstofftank ausgestattet. 

Foto: Echidna

Triumph Speed Triple – ab ca. 1.800€

Die erste Speed Triple erschien 1994. Ihr Name wurde in Anlehnung an die Speed Twin von 1938 gewählt, technisch basierte sie auf der Daytona 900, hatte jedoch keine Front- und Seitenverkleidung und anstatt des Doppel- einen einzelnen, runden Frontscheinwerfer. Ihren 885 cm3 großen Dreizylinder-Vergasermotor teilte sie sich mit Modellen wie Trident, Thunderbird und Daytona. Bereits ein Jahr nach ihrer Markteinführung, 1995, stattete man sie mit einem Sechsganggetriebe aus. Die ersten Modelle steigen aber im Preis bereits. So sind es die 2000er Modelle (mit 955cm3) die ab ca. 1.800€ erhältlich sind. Die dritte Speed-Triple-Generation kam 2002 auf den Markt. Ihr nun im Druckgussverfahren hergestellter Motor verfügte über einen geregelten Katalysator und 120 PS, erstmals wurde ein Digitaltacho verbaut, neben anderen optischen Retuschen rückten die Scheinwerfer näher an das Cockpit heran. 

Foto: Reg Mckenna