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Bon Jovi 2020

Seit ihrer Gründung Anfang der 1980er-Jahre hat sie mehr als 130 Millionen Alben verkauft. Die Band, die als Glam-Metal-Band begann, spielt seit den 1990er Jahren vor allem Mainstream-Rock. Einen großen Beitrag zum kommerziellen Erfolg von Bon Jovi leistete der Komponist Desmond Child, der mit Sänger Jon Bon Jovi und Gitarrist Richie Sambora Hits wie Livin’ on a Prayer, You Give Love a Bad Name oder Keep the Faith komponierte. 

Nachdem das von Jon Bon Jovi komponierte und bereits 1982 mit Sessionmusikern aufgenommene Lied Runaway den ersten Platz bei einem Radio-Talentwettbewerb erreicht hatte, gründeten er und David Bryan 1983 zusammen mit Richie Sambora, Alec John Such und Tico Torres die Band Bon Jovi. Die Originalaufnahme von Runaway, auf der u. a. der Keyboarder Roy Bittan von Bruce Springsteens Band, der Bassist Hugh McDonald und der Gitarrist Tim Pierce zu hören sind, wurde später auf dem Debütalbum der Band veröffentlicht und wurde ein internationaler Hit.

Bei einem Auftritt als Vorgruppe für Scandal wurden Bon Jovi von Derek Shulman entdeckt. Jon Bon Jovi wurde ein Plattenvertrag von PolyGram angeboten. Bis heute besteht nur zwischen Jon Bon Jovi und dem Tonträgerunternehmen ein unmittelbares Vertragsverhältnis, während die anderen Bandmitglieder als Angestellte im Auftrag Jon Bon Jovis arbeiten.

Das Debütalbum Bon Jovi erschien am 21. Januar 1984. Wenig später trat die Band als Vorgruppe für die Scorpions bei deren Love-at-First-Sting-Tour durch Nordamerika auf, unter anderem im Madison Square Garden. In Deutschland begleiteten sie die Band Kiss.

Nach dem eher mäßigen Erfolg des zweiten Albums 7800° Fahrenheit brachte ihr drittes Album Slippery When Wet 1986 der Band den weltweiten Durchbruch mit Hits wie Livin’ on a Prayer, You Give Love a Bad Name und Wanted Dead or Alive. Im Anschluss an eine ausgedehnte Welttournee erschien im September 1988 das vierte, nach ihrem Heimatstaat benannte Album New Jersey. Die folgende Tournee dauerte bis Februar 1990.

Bei den MTV Video Music Awards 1989 spielten Jon Bon Jovi und Sambora die Stücke Wanted Dead or Alive und Livin’ on a Prayer mit zwei akustischen Gitarren – damit gelten sie als Begründer der MTV-Unplugged-Konzerte.

Nach den Video Music Awards 1991, bei denen Bon Jovi mit dem Vanguard Award ausgezeichnet wurden, kam es zum Streit zwischen Jon Bon Jovi und Manager Doc McGhee, der Ende 1991 entlassen wurde. In der VH1-Sendung Behind the Music berichtete die Band, McGhee habe die New-Jersey-Tour immer weiter in die Länge gezogen und eine totale Erschöpfung der Band verursacht. Auch zwischen Bon Jovi und Sambora gab es Spannungen. Nach der Tournee nahm die Band eine unbefristete Auszeit. 

Nach den Soloprojekten versöhnten sich Jon Bon Jovi und Sambora und komponierten für das fünfte Album Keep the Faith, das im Oktober 1992 erschien. In den USA, wo inzwischen Grunge die Rockmusik dominierte, verkaufte es sich deutlich schlechter als die Alben der 1980er Jahre und hielt sich nur eine Woche in den Top Ten. In Europa hingegen war die Band nun erfolgreicher als je zuvor; in Deutschland erreichte das Album nach einer Woche Goldstatus.

Im August 2016 erschien This House Is Not for Sale, Titelsong und erste Single aus dem am 4. November 2016 auf dem Universal-Label Island Records erschienenen 13. Studioalbum. Richie Sambora war erneut nicht an dem Album beteiligt; die bisherigen Sessionmusiker Hugh McDonald und Phil X wurden stattdessen nun als offizielle Bandmitglieder genannt. Bei der offiziellen Tour zum Album begleitet der Produzent John Shanks die Band als Rhythmus-Gitarrist und Everett Bradley als Perkussionist.

Bon Jovi kündigen Album “BON JOVI 2020” an 

Fast dreieinhalb Jahre ist This House Is Not For Sale auch schon wieder alt, das erste Album, das ohne Gitarrist Richie Sambora auskommen musste. Dem Erfolg tat das natürlich keinen Abbruch, doch die eine oder andere Reaktion fiel damals etwas, sagen wir, verhalten aus.

Bon Jovi eröffnen das gerade begonnene Jahrzehnt mit ihrem 15. Studioalbum “BON JOVI 2020”. Dafür hat die US-amerikanische Rockband zehn neue Tracks aufgenommen, die am 15. Mai 2020 erscheinen werden. Die Platte wurde erneut von John Shanks und Jon Bon Jovi koproduziert und von der gesamten Tournee-Band eingespielt. Dazu gehören neben Frontsänger Jon Bon Jovi selbst Keyboarder David Bryan, Schlagzeuger Tico Torres, Bassist Hugh McDonald, Gitarrist Phil X, Schlagzeuger Everett Bradley und Gitarrist John Shanks.

Auf dem Artwork sieht man den Band-Leader vor dem Gerichtsgebäude in New York City stehen. Die US-amerikanische Flagge reflektiert sich in seiner Sonnenbrille. Das Cover-Bild wurden von einem Foto des ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, John F. Kennedy, inspiriert. Genau wie er ist Bon Jovi tief in Gedanken versunken, bevor es sich an eine Menschenmenge wendet. Inhaltlich wird auf dem Album vor allem das aktuelle Zeitgeschehen thematisiert. Dazu erklärt Bon Jovi: “Es ist Wahljahr in den USA, daher ist der Titel ’2020′ mehrdeutig zu verstehen. Das Album musste verschiedene Themen umfassen, nicht nur Politik — sondern auch den Zustand unserer heutigen Welt, das Leben, die Liebe und den Verlust.”

Das neue Album “Bon Jovi 2020” begeistert mit genau jener Mischung aus Rock-Hymnen und energiegeladenen Songs, die Bon Jovi zu einer der populärsten Rock-Bands dieses Planeten macht. In den Songs erzählt Jon Bon Jovi auch von gesellschaftskritischen und politischen Themen, die die Menschen bewegen. “Dieses Album umfasst ganz verschiedene Themen, nicht nur Politik, sondern den heutigen Zustand unserer Welt, Leben, Liebe und Verlust.” Das Album wurde erneut von John Shanks und Jon Bon Jovi gemeinsam produziert.

Die Band verdeutlicht ihr Leitmotiv mit der ersten Single-Auskopplung “Limitless”. Der Song ist eine fröhliche Hymne, die den Optimismus in einer unsicheren Welt fördert. Der Text ruft dazu auf, jeden Tag zu nutzen, da alle Menschen versuchen, sich über Wasser zu halten. Außerdem ist es eine Aufforderung, keine Angst zu haben und durch sich öffnende Türen zu gehen, denn “life is limitless”.

Quelle: Wikipedia / Universal Music

Fotos: bonjovi.com / Universal Music